Schmalkaldens Bürgermeister Thomas Kaminski sprach zur jüngsten Sitzung des Ortsteilrats von drei Riesenprojekten, die den Ortsteil Wernshausen betreffen. Neben dem neuen Gewerbegebiet an der B 19 bei Niederschmalkalden und der Dorferneuerung in Wernshausens Ortsteil Helmers zähle das geplante Wohngebiet an der Roßdorfer Straße in Wernshausen dazu. Auch mit Blick auf das künftige Gewerbegebiet und die dortigen Arbeitsplätze rechnet der Bürgermeister mit einem Bedarf an Bauplätzen. Für die Bauwilligen wolle man „schnellstmöglich beste Bedingungen schaffen“. Kaminski stellte dem Ortsteilrat und den zehn Gästen, die zur Sitzung gekommen waren, drei Varianten eines Bebauungsplan-Entwurfes vor. Es geht um eine Fläche am Ortsausgang, die von der Roßdorfer Straße und dem Breiten Weg eingerahmt ist. Momentan handelt es sich um landwirtschaftliches Gebiet, auf dem man Baurecht und die entsprechende Erschließung herstellen wolle, erklärte Kaminski. Ein Streifen in diesem Carré fällt jetzt schon aus der Planung heraus: Zwischen der Roßdorfer Straße und der Rosa wohnt ein seltener Schmetterling. Der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling schätzt die feuchte Aue und setzt den Bauplänen mit dem Rosabach eine Grenze.