Cortina d'Ampezzo - Eine Werbekampagne der Deutschen Bahn zu den Winterspielen hat die Spitze des deutschen Olympia-Teams mächtig verärgert. Das Vorgehen des Unternehmens mit dem Angebot einer Aktions-Bahncard für Freifahrten im Falle deutscher Goldmedaillen bezeichnet DOSB-Vorstandschef Otto Fricke als "nicht die feine Art". Der Spitzenfunktionär des Deutschen Olympischen Sportbunds moniert, dass Einnahmen aus der Aktion nicht in den Sport fließen würden. "Dass das ein Staatsunternehmen macht, das ist schofelig", sagte Fricke. Die Bahn wies die Kritik zurück.