Ines Liebig schaut aus dem Fenster. Weit schweifen ihre Blicke ins Grün. „Die Hoffnung“, sagt sie, sei wichtig, „und das Lachen“. Vor gut drei Jahren erhielt sie die Diagnose Gebärmutterkrebs. Umso niederschmetternder für sie, weil es das Schicksal mit ihrer Familie in dieser Zeit alles andere als gut meinte. „Ein schlimmer Unglücksfall und mehrere Krebserkrankungen in der unmittelbaren Familie“. Und dann ihre eigene Diagnose. Ihr eigenes Schicksal. Ihr eigener Kampf. Und die Angst um ihre Kinder, die ihr zur Seite stehen. „Ich bin in ein tiefes Loch gefallen, nichts war mehr wie vorher“, erinnert sie sich. Und lächelt.
Weltkrebstag Hilfe, wenn das Leben Hoffnung braucht
Holger Schalling 01.02.2024 - 11:23 Uhr