Weltcup in Lonato Messerschmidt hadert nach ihrer Rückkehr

Beim ersten internationalen Wettkampf nach zweijähriger Pause landet die Skeetschützin aus Breitenbach im Mittelfeld.

Objekt der Begierde: Die Medaillen für die drei Erstplatzierten beim Weltcup in Lonato. Foto: ISSF/Luigi Pica

Große Hitze, großes Teilnehmerfeld mit hoher Qualität und Dichte: Das waren die Bedingungen beim Flinten-Weltcup in Lonato für die deutschen Skeetschützen. Auch wenn es nicht zum Finale reichte, durften drei deutsche Männer mit ihren Leistungen sehr zufrieden sein: Felix Haase und Sven Korte trafen 122 Scheiben, Tilo Schreier nur eine weniger. Dass es damit „nur“ zu den Plätzen elf (Haase), 17 und 30 reichte, verdeutlicht die hohe Qualität und Dichte im riesigen Teilnehmerfeld von 173 Schützen. Haase und Korte verfehlten bei 34 Grad das Finale um lediglich einen Treffer.

Nach der Werbung weiterlesen

Bei den Frauen fehlten Valentina Umhöfer und Nadine Messerschmidt, beide vom FV SSZ Suhl, vier Treffer, um in ein Shootoff für einen Finalplatz zu kommen: Beide brachten es auf 114 Treffer, womit sie auf den Plätzen 37 und 40 landeten: „Ich hatte mir mehr vorgenommen, das Ergebnis spiegelt die Trainingsleistungen nicht wider. Es wartet noch sehr viel Arbeit auf mich, vor allem, was den psychischen Part betrifft“, urteilte Messerschmidt.

Doch die 32-Jährige muss sich nicht grämen, schließlich war es ihr erster internationaler Auftritt nach den Olympischen Spielen in Paris 2024. Eine Schulter-Operation und die Geburt des zweiten Kindes sorgten für die längere sportliche Pause für die ehrgeizige Skeeterin aus Breitenbach bei Schmalkalden.

Von Freitag bis Sonntag ermitteln die Trap-Spezialisten in Lonato ihre Weltcupsieger.