Weitersroda Auf dem Dach lagen drei Tonnen Moos

Schlimm ausgesehen hat das Dach des Feuerwehrgerätehauses in Weitersroda. Engagierte Leute haben sprichwörtlich in die Hände gespuckt – und viel Geld gespart.

So sah das Dach des Feuerwehrgerätehauses vorher aus. Foto: privat

Die Dachsanierung des Feuerwehrgerätehauses in Weitersroda ist ein Gemeinschaftserfolg. Wie die Stadtverwaltung Hildburghausen in dieser Woche mitteilte, wurde am 28. Juni das lange geplante Projekt erfolgreich beendet. „Nach über 25 Jahren Nutzung und einer intensiven Planungsphase konnte nun eine bedeutende Verbesserung für die Einsatzbereitschaft und den Erhalt des Gebäudes realisiert werden“, schreibt Nadja Schippel, Leiterin des Bürgermeisterbüros, mit.

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Feuerwehrverein engagiert sich

Nach einer Einwohnerversammlung am 15. Mai fand mit Bauamtsleiter Steven Haake eine Ortsbesichtigung statt. Seine Expertise ermöglichte eine präzise Einschätzung des 26 Jahre alten Dachs. Eine teure Komplettsanierung war nicht nötig. Stattdessen entschied man sich für eine gründliche Reinigung der Dachsteine.

Drei Tonnen Moos wurden vom Dach entfernt. Foto: privat

Der Feuerwehrverein Weitersroda 1999 e.V. übernahm die Reinigung in Eigenregie. Mit Unterstützung der Firma Albert Boseckert GmbH, die Ersatzziegel sponsorte, und koordiniert durch den städtischen Bauhof, wurde die Aktion in einem Tag abgeschlossen. Zehn Vereinsmitglieder und Steven Haake arbeiteten gemeinsam am Dach und entfernten rund drei Tonnen Moos und Laub. Der Austausch weniger beschädigter Ziegel rundete den Einsatz ab.

Die Stadtverwaltung lobt die Beteiligten für ihre Zusammenarbeit. Besonders das Engagement von Steven Haake und die Unterstützung des Feuerwehrvereins werden hervorgehoben. Durch den gemeinsamen Einsatz konnten Kosten in Höhe von etwa 30 000 Euro gespart werden, was die Stärke des kollektiven Handelns unterstreicht.