Eisfelder Weihnachtsmarkt Eine Streicheleinheit für das Gemüt

Karl-Wolfgang Fleißig

Sowohl für die Gäste als auch für Händler und Gewerbetreibende war der Eisfelder Weihnachtsmarkt eine Entschädigung für die zuletzt schwachen Märkte, den Frühlings- und den Herbstmarkt.

Es weihnachtete sehr am vergangenen Wochenende in Eisfeld. Die Stadt Eisfeld, der Tourismusverein Blessberg-Region und die Einzelhändler der Stadt hatten traditionell am zweiten Adventswochenende zum Weihnachtsmarkt in die Werrastadt eingeladen.

Bereits zur Eröffnung am Samstagabend waren es viele Besucher, die den Eisfelder Markt säumten. Eisfelds Bürgermeister Sven Gregor und Kinder der Awo-Kita Kleine Weltentdecker hatten das weihnachtliche Geschehen eröffnet. Mit heißen Getränken, schmackhaftem Essen und weihnachtlicher Musik konnte man sich auf die Weihnachtszeit einstimmen.

So wie am Samstagabend waren auch am Sonntag Gewerbetreibende und Vereine in geschmückten Weihnachtshütten anzutreffen. Die „fliegenden Händler“ ergänzten am Sonntag die Angebote auf dem Markt und entlang der Marktstraße. Erstmalig dabei waren beispielsweise die Erfurter Julia Lange und Tobias König mit ihren Angeboten. „Wir freuen uns, hier zu sein. Es ist ganz nett, der Umsatz könnte aber noch stärker sein.“ Auf jeden Fall würden sie aber wiederkommen. Wer einen Weihnachtsbaum suchte, der wurde eventuell bei Blumen Eckstein aus Jüchsen fündig, der bereits seit 25 Jahren in Eisfeld anzutreffen ist.

Ein buntes Programm auf der Marktbühne sorgte für prima Stimmung. Höhepunkt für die Kinder war natürlich der Weihnachtsmann, der in diesem Jahr zusammen mit dem Christkind und einem Feuerwehrauto mit Blaulicht und Martinshorn auf dem Markt vorfuhr. Beide mussten sich ihren Weg durch die Menschenmenge bahnen, damit der Weihnachtsmann auf seinem Sessel im Weihnachtsmannhaus neben dem Marktbrunnen Platz nehmen konnte. Es waren fast an die 200 Überraschungsbeutel, die der Weihnachtsmann an die Kinder verteilte. Bastelecke oder auch ein Streichelzoo mit Schafen und einem Esel ergänzten das Angebot für die Kinder. Die Gewerbetreibenden hatten auch zu einem verkaufsoffenen Sonntag eingeladen, sodass sich ihre Türen am Sonntagnachmittag öffneten. Schließlich gab es in diesem Jahr auch wieder ein Weihnachtsrätsel für klein und groß, bei dem am späten Sonntagnachmittag die Gewinner gezogen wurden.

Für Eisfelds Bürgermeister Sven Gregor war es ein erfolgreicher Weihnachtsmarkt. „Die Marktstraße in Eisfeld zum Weihnachtsmarkt ist gut gefüllt und auch die Angebote der Händler sind sehr gut und sind für die verschiedenen Bevölkerungsgruppen sehr vielversprechend. Ich denke, da kann jeder ein Weihnachtsgeschenk finden.“ Die Organisatoren des Eisfelder Weihnachtsmarktes haben sich viel Mühe gegeben, das Event zu einem nachhaltigen Erlebnis werden zu lassen. Es war ein Weihnachtsmarkt, der sich sehen lassen konnte. Bei trockenem Wetter und Temperaturen um den Gefrierpunkt kamen die Eisfelder und ihre zahlreichen Gäste in das Stadtzentrum, um zu erleben, zu schauen und zu kaufen. Es war ein Marktgeschehen, wie man es sich für alle Märkte wünscht. Davon war jedoch in diesem Jahr bei dem verregneten Frühlingsmarkt und Herbstmarkt leider nicht viel zu verspüren. Umso mehr war dieser Markt eine kleine Entschädigung für die Organisatoren, Händler, Gewerbetreibenden und Marktbesucher.

 

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