„Kommunikation, Kommunikation, Kommunikation!“ Das ist es, woran es schon seit geraumer Zeit fehlt und wovon es mehr bräuchte, findet Rita Worm-Horn, wenn sie an das „Weihnachtsland am Rennsteig“ und seine Leuchtfiguren denkt. An der Betreiberin des Hotels „Schieferhof“ in Neuhaus am Rennweg – zugleich engagierte Touristikerin – geht all die Kritik aus der Bevölkerung an der Marketingkampagne und ihren Skulpturen nicht vorüber. Sie bekommt sie mit, vor allem den Spott und die Häme, die sich in sozialen Netzwerken breitmachen. Und sie räumt ein: „Ja, ich verstehe die Menschen.“ Den Grund für deren Unverständnis sieht sie in den fehlenden Informationen und einem so entstehenden Vakuum. „Bezüglich der Kommunikation“, so sagt sie, „ist ganz klar Luft nach oben.“