Weihnachtsbäume Stadtforst verkauft Weihnachtsbäume

Ilmenaus Stadtförster Matthias Wetzel Foto: Andreas Heckel

Der Verkauf von Weihnachtsbaum-Gutscheinen für den Ilmenauer Stadtwald findet in diesem Jahr bereits ab nächster Woche statt. „Fertige“ Bäume zum Abholen gibt es dann am 10. und 11. Dezember – aber nur in begrenzter Stückzahl.

Ilmenau - Die erste von zwei sogenannten Weihnachtsbaumsprechstunden des Ilmenauer Forst-Revierleiters Matthias Wetzel zum Erwerb von Baumgutscheinen findet in diesem Jahr bereits am Dienstag, 23. November, von 14 bis 17 Uhr im Freien statt: Am Weihnachtsbaumgatter am „Kanapee“ (an der Einfahrt Gemeindestraße im Wald zwischen Unterpörlitz und Heyda) gibt es die Berechtigungsscheine zum „Selbstschlagen“ sowie Tipps vom Stadtförster, wo man sich ein ansehnliches Exemplar holen könnte. Der zweite Gutschein-Termin ist dann zwei Wochen später, am 7. Dezember (ebenfalls ein Dienstag) in der Zeit von 14 bis 17 Uhr.

Wer in diesem Jahr einen bereits gefällten Weihnachtsbaum aus dem Ilmenauer Forst haben will, sollte allerdings nicht zögern: Die Stadtverwaltung kündigt nämlich an, dass der Verkauf von geschlagenen und verpackten Weihnachtsbäumen in diesem Jahr auf 250 Stück limitiert ist. Die Termine dafür sind der 10. und 11. Dezember (Freitag und Samstag) von 8 bis 15 Uhr, ebenfalls am Kanapee. An dem Samstag wird dort auch Wildbret vom Forstamt Willrode verkauft.

Die geringe Stückzahl von 250 Bäumen begründete Oberbürgermeister Daniel Schultheiß auf Nachfrage unter anderem mit der aktuellen Borkenkäfer-Kalamität: Man müsse dem Wald, der ohnehin wegstirbt, nicht noch durch zusätzliches Fällen vieler junger Weihnachtsbäume schaden.

Dunja Rose, die im Sport- und Betriebsamt Ilmenau als Abteilungsleiterin unter anderem für den Wald zuständig ist, nannte ebenfalls auf Nachfrage noch weitere Gründe für das minimale Baumangebot: Neben den aktuellen Waldschäden auch Verbissschäden und Schäden durch den Spätfrost in diesem Jahr, der bei vielen jungen Fichten die Triebe geschädigt hätte. Die letzten beiden Jahre hätten demzufolge gezeigt, dass gar nicht so viele „ansehnliche“ Bäume im Stadtwald zur Verfügung stünden, sagte sie. Die Weihnachtsbaumkäufer würden ja ein Augenmerk darauf legen, dass ihre Bäume gut aussehen – aber es würde einfach zu viel Zeit kosten und der Aufwand wäre zu groß, wenn die wenigen Stadtforst-Angestellten wochenlang nach zahlreichen vorzeigbaren Bäumen suchen würden. Daher ist die Zahl der Weihnachtsbäume, die am 10. und 11. Dezember am Kanapee direkt verkauft werden, auf 250 begrenzt.

Deswegen könnte der eine oder andere Interessent, der zu spät kommt, möglicherweise leer ausgehen: In den vergangenen Jahren wurden jeweils 400 bis 500 Weihnachtsbäume am Kanapee verkauft, schätzt Stadtförster Matthias Wetzel.

Der Verkauf von Weihnachtsbäumen des Ilmenauer Stadtforstes findet am 10. und 11. Dezember von 8 bis 15.30 Uhr am Kanapee bei Heyda statt. Der Wildbretverkauf durch „Wildgut“ des Forstamtes Willrode ist am 11. Dezember von 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr. Vorbestellungen sind über das Forstamt Willrode telefonisch unter (03620) 94 30 20 möglich.

Preise für Weihnachtsbäume:

Fichte/Kiefer

bis 1,50 Meter 7,50 Euro

bis 2,00 Meter 12,50 Euro

über 2,00 Meter 15,00 Euro

Tannen

bis 2 Meter 25,00 Euro

Weihnachtsbaumsprechstunden zum Kauf von Gutscheinen zum Selbstfällen sind am 23. November und 7. Dezember von 14 bis 17 Uhr, ebenfalls am Kanapee bei Heyda.

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