Wege in Frankenheim In guter Zusammenarbeit gebaut

Ein Weg, der nun einen guten Übergang auch zu den angrenzenden Wanderwegen darstellt: der vom Grünschnittplatz in Richtung Teichfichten. Foto: Siegfried Hartmann

Ein ordentlich ausgebauter Weg führt jetzt vom Grünschnittplatz Frankenheim zu den Teichfichten. Damit hat man einen guten Lückenschluss erreicht, sagt der Bürgermeister.

 
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In gutem Zusammenwirken zwischen Jagdgenossenschaft, dem Bauhof der Gemeinde Frankenheim, Landwirten und weiteren ehrenamtlichen Helfern hat man dieses Stück Weg – etwa 300 Meter lang – befestigen können. Finanziert wurde der Ausbau des Weges von der Gemeinde und der Jagdgenossenschaft, hieß es jüngst in der Gemeinderatssitzung. Auch einen Zuschuss vom Ellenbogenverein habe es gegeben, erklärte Bürgermeister Alexander Schmitt. Gelungen sei damit ein guter Lückenschluss zwischen ausgebauten Wegen, die Verbindung zu den Wanderwegen nach Birx, in den hessischen Bereich sowie zum Milseburgweg und zum Thüringer Rhönhaus.

Weichen für Karolinenstraße

Für ein größeres Straßenbau-Vorhaben in der Gemeinde stellte der Rat in seiner letzten Sitzung ebenfalls die Weichen: für die Karolinenstraße. Hierzu wurde der Auftrag für die Vermessungsleistungen vergeben. Das Vachaer Vermessungsbüro Langlotz war unter drei Firmen, die von der Bauverwaltung Hohe Rhön zu einem Angebot für eine Bestandsvermessung aufgefordert worden waren und dieses auch abgegeben hatten, jenes mit dem günstigsten Preis. Für rund 2600 Euro soll die Firma die Vermessung erledigen. Da die Zeit drängt, sei es wichtig, dass die Firma den Auftrag in der letzten Oktoberwoche oder ersten Novemberwoche erledigen kann, sagte der Bürgermeister. Dies habe das Büro zugesagt. Die Vermessung ist die Voraussetzung für die weitere Planung des Vorhabens, die bereits an die Firma rebo consult vergeben wurde.

Baugrund muss untersucht werden

Auch Baugrunduntersuchungen sind nötig, ehe man die Straße überhaupt in Angriff nehmen kann. Den Auftrag dafür hat der Gemeinderat Frankenheim ebenfalls unter Dach und Fach gebracht: Er ging an das Ingenieurbüro für angewandte Geologie Wenig nach Schweina. Von drei zu einem Angebot aufgeforderten Firmen hatten zwei reagiert, die laut Verwaltung „ein vergleichbares Angebot“ abgegeben hatten. Nicht ganz stimmig war die günstigste Angebotssumme, die dem Bürgermeister zur Gemeinderatssitzung vorlag – es kursierten offenbar zwar Zahlen, eine davon rund 6800 Euro, die andere darunter. Da man diese Frage in der Sitzung nicht klären konnte und der Abstand zum nächsten Bieter ziemlich groß und eindeutig war, vergab der Gemeinderat den Auftrag an das Schweinaer Büro mit der Maßgabe, dass die schlussendliche Auftragssumme „auf dem geprüften Angebot beruht“.

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