In vielen Kommunen Ostdeutschlands lassen sich manche Wohnungen schlecht vermieten. Trotz massivem Rückbau von DDR-Plattenbauten drückt der Leerstand auf die Bilanzen. Nicht so in Meiningen, wo nach der Wende vergleichsweise wenig „Platte“ abgerissen wurde. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 konnte die kommunale Meininger Wohnungsbaugesellschaft (WBG) eine Leerstandsquote bei Wohn- und Gewerbeeinheiten von nur 2,6 Prozent nachweisen. Damit wurde der historische Bestwert von 2,9 Prozent aus dem Vorjahr nochmals unterboten. Die Quote liegt damit deutlich unter dem Thüringer Durchschnitt von 8,1 Prozent. „Lediglich 52 Wohnungen und vier Gewerbeeinheiten befanden sich zum Stichtag im Leerstand, wovon 39 Wohnungen wegen laufender beziehungsweise geplanter Sanierung nicht vermietet waren. 199 Neuvermietungen standen 199 Auszügen gegenüber, was einer Fluktuationsquote bezogen auf den gesamten Wohnungsbestand von 9,3 Prozent entspricht“, macht WBG-Geschäftsführer Volker Albrecht nicht ohne Stolz deutlich.
WBG Meiningen Kaum Leerstand bei der WBG
Ralph W. Meryer 13.08.2025 - 07:00 Uhr