Auch als die Meininger Wohnungsbaugesellschaft WBG das große Sorgenkind war, hat sich die Stadt nicht – wie andere Kommunen mit klammer Kasse – von ihrem Unternehmen getrennt. Stattdessen wurde es in die Konzernstruktur der zu hundert Prozent kommunalen Stadtwerke integriert. Das hat sich als absolut richtig erwiesen. Denn unterdessen steht die WBG gut da, erwirtschaftet trotz schwierigem Umfeld Jahr für Jahr Überschüsse. Diese würden heute zu großen Teilen in die Taschen von Investoren abfließen, hätte man einst verkauft. Doch nun, wo die WBG den Namen „Tafelsilber“ wieder verdient, können Gewinne in den Bestand investiert werden – zum Wohl der Mieter, wie WBG-Geschäftsführer Volker Albrecht betont.