Die Sorgen beim Wasser- und Abwasserverband Hildburghausen werden nicht kleiner. Allein durch die geographische und demographische Lage hat der Verband einige Nachteile hinzunehmen: Durch die Versorgungsstruktur im ländlichen, dünn besiedelten Raum, wo es lange Strecken braucht, um relativ kleine Kommunen zu erreichen und zu versorgen, durch den Bevölkerungsrückgang und fehlende Großabnehmer von Wasser. Zum Januar 2025 hatte der Verband die Grundgebühr für den Wasserbezug angehoben, um Verluste einzufangen. „Je weniger Abnehmer es gibt, desto stärker steigt der Druck auf die Gebühr“, schilderte WAVH-Werkleiter Olaf Gramann der Verbandsversammlung im Zuge der Vorstellung des Haushalts für das kommende Jahr.