In den vergangenen Jahren häufen sich Beobachtungen von einer zunehmend ungesunden, unter Umständen sogar tödlichen Ernährungsweise unserer Weißstörche. Vielerorts wurden Gummiringe im Biomüll zur Gefahr für die beliebten Rotschnäbel. Die Gummiringe stammen von entsorgten Blumensträußen und nicht verkauftem Gemüse – und gelangen in großen Mengen in die Kompostieranlagen. Die Pflanzen verrotten in der Anlage, die Kunststoffe bleiben in der neugewonnenen Erde erhalten. In einer Pressemitteilung vom Naturschutzbund (Nabu), dem Ornithologenverband VTO Thüringen und der Vogelschutzwarte Seebach wurde von aktuell acht Todesfällen diesjähriger Jungstörche berichtet, die an Gummiringen verendeten. Wie sieht es damit in Südthüringen aus?