Wartburg-Rallye Fiesta im Fiesta

Unaufhaltsam: Das Siegerauto von Fahrer Björn Satorius. Foto: /Thomas Gorlt

Björn Satorius wird seiner Favoritenrolle gerecht und triumphiert bei der 59. Auflage der Wartburg-Rallye rund um Eisenach.

Eisenach - Aus sportlicher Sicht herrschte am Samstag Hochbetrieb am Fuße der Wartburg, denn fast parallel zum Start des Rennsteiglauf-Supermarathons am frühen Morgen ab 6.30 Uhr kreuzten Dutzende leistungsstarke Fahrzeuge auf, die bei der 59. ADAC-Rallye Wartburg ins Rennen gingen. Nach der coronabedingten Absage im Vorjahr war man beim ausrichtenden MC Eisenach überglücklich, die Veranstaltung trotz der anhaltenden Pandemie durchführen zu dürfen. Einziges Manko war, dass laut des Hygienekonzepts offiziell keine Zuschauer vorgesehen waren.

Nach dem Start auf dem historischen Eisenacher Marktplatz ging es für die gut 60 Teams zu den sechs Wertungsprüfungen im Umfeld der Wartburgstadt. Gleich bei der ersten Prüfung, einem Mix aus Asphalt und Schotter, setzte Top-Favorit Björn Satorius mit Co-Pilot Dennis Zenz (Bickenbach/Klausen) im Ford Fiesta R 5 die Bestzeit. Das Duo aus Hessen gewann auch vier der fünf weiteren Wertungsprüfungen, sodass Satorius/Zenz einen Start-Ziel-Sieg feier-ten – sozusagen eine Fiesta im Fiesta.

Das beste Abschneiden aus Thüringer Sicht gelang Michael Ehrle aus Schmalkalden mit Fahrer Rudolf Reindl (Lohkirchen) im Mitsubishi Lancer Evo X. Sie kamen hinter Thomas Lorenz/Tim Rauber (Baden-Baden/Riedstadt, Skoda Fabia S 2000) auf Rang drei ins Ziel. Lokalmadator Raphael Ramonat aus Trusetal und Co-Pilot Steffen Schmidt (Altenbeuthen) mussten sich mit ihrem Mitsubishi Lancer EvO X mit Platz fünf zufrieden geben. In der Wertungsklasse NC 3 gelang dem Eisenacher Stephan Schneeweiß mit Fahrer Tom Kässer (Winnenden) im Honda Civic Type R ein ungefährdeter Klassensieg. In der Gesamtwertung stellten sie als Achte das beste Gespann mit einem frontgetriebenen Fahrzeug. Insgesamt haben 50 der 63 gestarteten Teams das Ziel erreicht.

Die Premiere im Rahmen der Wartburg-Rallye erlebte der ADAC Opel- E-Rallye-Cup, bei dem zehn elektrische Opel-Fahrzeuge gegeneinander antraten. Aufgrund der geringen Reichweite der Akkus bestritten sie nur fünf Wertungsprüfungen.

 

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