Der bundesweite Warntag steht vor der Tür. Zum dritten Mal sollen am Donnerstag wieder überall in Deutschland die Sirenen heulen. Geplant ist, so wie bereits in den letzten Jahren, ein Probealarm um Punkt 11 Uhr. Städte und Dörfer können allerdings nur daran teilnehmen, sofern sie überhaupt noch (oder schon wieder) eine Sirene besitzen. In Meiningen blieb es im letzten Jahr deshalb still. Im Kerngebiet der Kreisstadt gab es keine Warnsysteme, lediglich die eingemeindeten Ortsteile konnten darauf zurückgreifen. Und genauso ist es auch in diesem Jahr, wenngleich die Stadt dem Ziel näher rückt, wie Bürgermeister Fabian Giesder (SPD) erklärt. Seit dem letzten Jahr hat die Stadt Meiningen Schallgutachten erstellen lassen und potenzielle Sirenenstandorte gefunden. Infolgedessen beabsichtigt die Kommune, 15 Sirenen zur Bevölkerungswarnung im gesamten Stadtgebiet zu errichten, inklusive dem ab 2024 neuen Ortsteil Sülzfeld. Die sechs vorhandenen Warnsysteme in den Ortsteilen sollen im selben Zug umgerüstet werden. Diese sind zurzeit noch nicht digital und können auch die komplette Bandbreite der verschiedenen Signale nicht abspielen.
Warntag in Meiningen Unkonventionelles Warnsystem
Maximilian Simon 13.09.2023 - 17:27 Uhr