Stadt übernimmt selbst
Das Gebäude wurde ursprünglich um 1960 im Ensemble mit der Trauerhalle als Blumenhalle gebaut und bis Ende 2019 auch als solche genutzt. Nachdem das dortige Geschäft aus Altersgründen aufgegeben wurde, folgte die Sanierung des Objektes, und die Stadt bemühte sich aktiv um einen Nachnutzer. Neben den Ausschreibungen gab es erste Überlegungen zur Umnutzung aufgrund häufiger Nachfragen von Trauergesellschaften für eine geeignete Umgebung für die Trauerfeier. So reifte die Idee, das Objekt als Trauercafé zu nutzen und vor Ort ein Angebot zu eröffnen. Zu dessen Einrichtung gehören ein großzügiger Aufenthaltsraum und eine separate Küche sowie natürlich eine Toilette. Geschirr und Besteck, Kaffeemaschinen mit Thermoskannen, Kühlschrank und Geschirrspüler sowie Tische und Stühle sind vorhanden, informiert Stadtsprecherin Linda Münzel.