„Die Reisenden müssen sich keine Sorgen machen“, sagt Reisespezialistin Connie Hirche aus Eisenach. Die 59-Jährige ist seit 1994 im Geschäft. Sie habe neben Waldbränden unter anderem Aschewolken und Erdbeben bewältigen müssen. „Wir sind gebrieft“, sagt die Inhaberin des Reisebüros „Reise nach…“ (fünf Mitarbeiter). Um Rhodos-Reisende beispielsweise kümmere man sich in Deutschland und vor Ort. Auf der griechischen Insel hätten die Veranstalter den Hut auf, die von Tag zu Tag informieren, welche Hotels „in Betroffenheit geraten könnten“. Für Connie Hirche eine Situation „wie immer“. Am Sonntag habe sie Rhodos-Rückkehrer gehabt, nach denen sich auch der Reiseveranstalter erkundigt habe, ob sie wohlbehalten angekommen sind. „Sind sie“, so Hirche. Auch das ist dem Vernehmen nach ein routiniertes Vorgehen, bei dem die Daten auf dem Papier mit den tatsächlichen Reisevorgängen abgeglichen werden, um quasi nicht den Überblick zu verlieren. Aktuell könne man innerhalb der nächsten 24 Stunden anstehende Flüge nach Rhodos zum Beispiel kostenfrei stornieren. Das ist auch von Rhön-Tours in Vacha zu hören. Dort habe man dies als Information per E-Mail von den Reiseveranstaltern erhalten – auch wenn die Kundschaft meistens Ägypten, Fuerteventura und Türkei für den Sommer 2023 gebucht hätten.