Damals hatte er zudem mit einem ungewöhnlichen Wahlversprechen für Aufsehen gesorgt. In Durant erneuerte er das ebenfalls: Jeder erwachsene US-Bürger solle 5.000 Dollar erhalten, falls die Republikaner ihre Mehrheiten in beiden Kammern halten. Der Vorschlag gilt allerdings weder politisch noch finanziell als realistisch. Er würde über eine Billion US-Dollar kosten, etwa so viel wie der gesamte US-Verteidigungshaushalt.
Einstige Republikaner-Hochburg Texas wackelt
Sowohl in Texas als auch in Oklahoma kam Trump nun zudem immer wieder auf eine Person zu sprechen: den Republikaner Ken Paxton. Der vom US-Präsidenten unterstützte Kandidat will in Texas in den Senat einziehen - doch der Sieg in der einstigen Republikaner-Hochburg ist ihm keineswegs gewiss. Die Demokraten machen sich Hoffnungen, mit ihrem Kandidaten James Talarico den Republikanern den Sitz abzunehmen.
Auch Trump machte in Denton klar, dass für seine Partei dort viel auf dem Spiel steht: "Wir brauchen Ken so dringend, und deshalb bin ich hier." Falls dessen Kontrahent Talarico das Rennen für sich entscheidet, wäre er der erste demokratische Senator aus Texas seit mehr als drei Jahrzehnten.
Doch das ist längst nicht das einzige Senatsrennen, bei dem es für die Republikaner eng werden könnte. "Wir machen uns Sorgen um Michigan", nannte Trump ein weiteres Beispiel für einen umkämpften Bundesstaat. "Wir haben wirklich großartige Kandidaten." Aber man hätte einige knappe Rennen. "Ich weiß nicht, was da los ist", sagte Trump.