Alles begann mit einer E-Mail, wie sie immer mal bei Jens Ziegenhahn, Leiter des Suhler Waffenmuseums, landet. „Die Mail las sich zumindest anfangs wie eine von denen, die wir regelmäßig erhalten“, so Ziegenhahn, der selbst Büchsenmachermeister ist und in Zella-Mehlis ein Traditionsunternehmen betreibt. Doch spätestens ab der fünften Zeile der Nachricht war Ziegenhahns Interesse geweckt: „Laut Aussage eines Büchsenmachers handelt es sich um eine Hahndoppelflinte mit Stiftfeuerzündung, Kal 16/70, Damastlauf, Drehverschluss, ....“ hatte ihm eine ältere Dame geschrieben.