Als ein strategisches Planungsinstrument soll der Stadtrat Meiningen am 3. Februar die Kommunale Wärmeplanung beschließen. Allerdings gibt dieses Dokument Hausbesitzern und Gewerbetreibenden noch nicht viel Auskunft darüber, womit sie künftig heizen und Warmwasser gewinnen sollen. Vielmehr ist es ein Anhalt für städtische Planungen. Die Kommune sieht zum Beispiel, welche Voraussetzungen sie schaffen muss, damit Haushalte und Gewerbe ab 2045 überhaupt CO2-frei Wärme erzeugen und nutzen können. Für das Einfamilienhaus reicht dann vielleicht die Wärmepumpe, das Mehrfamilienhaus in der Stadt kann wahrscheinlich Fernwärme nutzen, die entweder mit Erdgas oder vielleicht Biogas, Flusswärme oder sonst einem neuen Energieträger erzeugt wird. Wasserstoff kommt dabei wohl nicht zum Einsatz. Zugleich wurde klar, dass CO-freie Energieträger nach heutigem Stand nicht ausreichen, um fossile Energien komplett abzulösen. Das wurde kürzlich in der Sitzung des Bauausschusses deutlich.