In ihrem Büro hängen Boxhandschuhe – ein Geschenk von Beschäftigten, für die sie sich im Konzern stark gemacht hat. "Die habe ich von Kolleginnen und Kollegen einer Tochtergesellschaft bekommen, deren Übernahme in die Volkswagen AG ich durchgeboxt habe", erzählt Cavallo. Mit einem Augenzwinkern sagt sie: "Wenn es mal wieder hart auf hart kommt, könnten sie zum Einsatz kommen."
Auch für die nächste Generation sieht Cavallo Chancen beim Autobauer, selbst wenn ihre eigenen Kinder andere Pläne haben. "Meine jüngere Tochter geht noch zur Schule, da weiß ich noch nicht, wohin sie sich orientieren wird. Meine ältere hat ganz andere Interessen. Da hat es auch nichts gebracht, Volkswagen zu loben. Aber nicht, weil ich nicht glaube, dass man hier eine gute Zukunft haben kann."