Das ZPM bildet eine wichtige Schnittstelle zwischen Notaufnahme, Stationen, OP-Bereich, ärztlichem Dienst, Pflege und weiteren Funktionsbereichen. Geplante Aufnahmen, Notfälle und innerklinische Verlegungen werden zentral abgestimmt, damit Patientinnen und Patienten möglichst zeitnah einen passenden Behandlungsplatz erhalten.Für die Patientinnen und Patienten ändert sich am gewohnten Aufnahmeweg nichts. Die Verbesserungen finden vor allem im Hintergrund statt: Freie Betten, geplante Entlassungen, bevorstehende Aufnahmen und aktuelle Anforderungen der Notaufnahme werden regelmäßig zusammengeführt und bewertet. So lassen sich Engpässe frühzeitig erkennen, Belegungen besser planen und Abstimmungswege verkürzen.Ein weiterer Vorteil ist die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Berufsgruppen. Ärztlicher Dienst, Pflege, Notaufnahme, Funktionsbereiche und Stationsleitungen haben mit dem ZPM eine zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um Belegung, Terminierung und Patientensteuerung. Dies soll die einzelnen Bereiche entlasten, Stresssituationen reduzieren und Verzögerungen vermeiden.„Mit dem Zentralen Patientenmanagement schaffen wir mehr Transparenz und können unsere vorhandenen Ressourcen gezielter einsetzen. Das kommt letztlich unseren Patientinnen und Patienten zugute“, betont die Klinikleitung.Wie wichtig die zentrale Steuerung im Alltag ist, zeigt sich besonders bei hohem Abstimmungsbedarf. Muss beispielsweise ein Patient nach einer Operation auf eine Normalstation verlegt werden oder kündigt die Notaufnahme mehrere neue Patienten an, koordiniert das ZPM die verfügbaren Betten und stimmt die Belegung mit den Stationen ab.Im ZPM arbeitet Peggy Kossack als zentrale Ansprechpartnerin. Seit Juli wird sie von Christina Göhring unterstützt. „Die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Berufsgruppen sorgt für abgestimmte Abläufe und eine optimale Patientenversorgung“, sagt Göhring.