Mit zunehmendem Alter reagiert der Körper empfindlicher auf große Hitze. Das Durstgefühl nimmt häufig ab und der Organismus kann Temperaturunterschiede schlechter ausgleichen. Gleichzeitig können Vorerkrankungen oder die Einnahme bestimmter Medikamente das Risiko zusätzlich erhöhen.
„Viele ältere Menschen merken erst spät, dass ihr Körper bereits zu wenig Flüssigkeit hat oder der Kreislauf belastet ist. Deshalb ist es wichtig, an heißen Tagen besonders aufmerksam zu sein“, erklärt Rolf Machoi von den Maltesern.
Ausreichend trinken und direkte Sonne meiden
An heißen Tagen sollten Seniorinnen und Senioren regelmäßig trinken – auch dann, wenn noch kein Durstgefühl besteht. Geeignet sind vor allem Wasser, ungesüßte Tees oder verdünnte Fruchtsäfte. Ebenso wichtig sind möglichst kühle Räume, leichte Kleidung und das Meiden der Mittagshitze. Wer sich im Freien aufhält, sollte Schattenplätze bevorzugen und körperliche Anstrengungen möglichst in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegen.