Vorteilhaft leben Moderne Hernienchirurgie am Elisabeth Klinikum Schmalkalden

Mit einer personellen Verstärkung, der Einführung modernster Operationsverfahren und der erfolgreichen Zertifizierung durch die Deutsche Herniengesellschaft (DHG) baut die Hernienchirurgie ihr spezialisiertes Versorgungsangebot am Elisabeth Klinikum weiter aus. 
 

Oberarzt Juan Fernando Mesa Daza (l.) und Oberarzt Alexander Pustovoyt von der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie mit dem Qualitätssiegel. Foto: Elisabeth Klinikum

Die Leitung der Sektion Hernienchirurgie übernimmt künftig Oberarzt Juan Fernando Mesa Daza. Gemeinsam mit dem Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Dr. med. Colin Uhle, dem leitenden Oberarzt Shkodran Krasniqi und dem Oberarzt Alexander Pustovoyt verfolgt er das Ziel, die Hernienversorgung nach neuesten wissenschaftlichen Standards weiterzuentwickeln, um Patientinnen und Patienten eine umfassende, leitliniengerechte Behandlung auf höchstem Niveau anzubieten.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Etablierung innovativer Operationsverfahren für die Behandlung von Bauchwandhernien. Mit den Techniken MILOS (Mini- or Less-Open Sublay Operation), eMILOS (endoskopisch unterstützte MILOS-Technik) und eTEP (Enhanced View Totally Extraperitoneal Repair) stehen modernste Verfahren zur Verfügung, die eine besonders schonende Versorgung von Hernien ermöglichen. Die minimalinvasiven und  hybridchirurgischen Methoden tragen dazu bei, postoperative Schmerzen zu reduzieren, die Rekonvaleszenz zu verkürzen und gleichzeitig ausgezeichnete funktionelle sowie kosmetische Ergebnisse zu erzielen.

Das Leistungsspektrum der Sektion umfasst die gesamte moderne Hernienchirurgie. Neben Nabel-, Leisten-, Narben- und komplexen Bauchwandbrüchen werden auch Zwerchfellbrüche (Hiatushernien) nach aktuellen nationalen Leitlinien behandelt. Durch den Einsatz moderner offener, minimalinvasiver und endoskopischer Operationsverfahren können wir für jede Patientin und jeden Patienten ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept entwickeln. 
Zur weiteren Verbesserung der Patientenversorgung wurden zudem zwei spezialisierte Herniensprechstunden eingerichtet. Diese finden sowohl im MVZ am Elisabeth Klinikum als auch im Arkade MVZ in Breitungen statt. Dort erhalten Patientinnen und Patienten eine umfassende Beratung, Diagnostik und individuelle Therapieplanung aus einer Hand.

Ein weiterer bedeutender Meilenstein ist die erfolgreiche Zertifizierung durch die Deutsche Herniengesellschaft. Mit dem Erhalt des qualitätsgesicherten Herniensiegels wird dem Ärzteteam die hohe fachliche Expertise, die strukturierte Patientenversorgung sowie die konsequente Umsetzung anspruchsvoller Qualitätsstandards offiziell bestätigt. Die Auszeichnung unterstreicht den hohen Stellenwert einer evidenzbasierten und qualitätsgesicherten Hernienchirurgie.
„Unser Ziel ist es, Patientinnen und Patienten mit Hernienerkrankungen eine Versorgung auf höchstem Niveau anzubieten. Durch die Einführung modernster Operationsverfahren, die Etablierung spezialisierter Herniensprechstunden und die Orientierung an aktuellen Leitlinien schaffen wir die Voraussetzungen für eine individuelle, sichere und nachhaltige Behandlung. Das durch die Deutsche Herniengesellschaft verliehene Qualitätssiegel bestätigt unseren Anspruch, Hernienchirurgie nach höchsten Qualitätsstandards anzubieten“, erklärt Juan Fernando Mesa Daza, Sektionsleiter der Hernienchirurgie.

Mit der neuen Leitung, innovativen Behandlungsmethoden und dem DHG-Qualitätssiegel stärkt die Hernienchirurgie am Elisabeth Klinikum ihre Position als kompetenter Ansprechpartner für die Diagnostik und Behandlung aller Hernienformen in der Region.