Vorteilhaft leben Moderne Behandlung von Bauchwand- und Narbenbrüchen

Eingeweidebrüche sind eine häufige Erkrankung des Menschen. In Deutschland werden zirka 275 000 Leistenbrüche, knapp 100 000 Bauchwandbrüche und ca. 50 000 Narbenbrüche pro Jahr operativ versorgt. Bruchoperationen zählen damit zu den häufigsten Wahl- und Notfalleingriffen in der Chirurgie. In Deutschland werden zirka 275 000 Leistenbrüche, knapp 100 000 Bauchwandbrüche und ca. 50 000 Narbenbrüche pro Jahr operativ versorgt. Bruchoperationen zählen damit zu den häufigsten Wahl- und Notfalleingriffen in der Chirurgie.

Die Experten für Bauchwand- und Narbenbrüche (v.r.): Chefarzt Dr. Colin Uhle, der Leitende Oberarzt Shkodran Krasniqi und Assistenzarzt Etrit Kryeziu. Foto: Sascha Buehner

Etwa 27 % der Männer und 3 % der Frauen sind im Laufe ihres Lebens von einem Leistenbruch betroffen. Die Erkrankung kann sowohl Kinder als auch Erwachsene jeden Geschlechts und Alters treffen, wobei Männer insgesamt neunmal häufiger betroffen sind als Frauen. Das allgemeine Risiko, nach einer offenen Bauchoperation eine sog. Narbenhernie zu entwickeln, also einen Bruch im Bereich der vormaligen Operation, liegt bei etwa 10 bis 20%.

Bei einem Bauchwand-, Narben- oder Leistenbruch besteht eine krankhafte Lücke in der Bauchwand, die angeboren oder erworben sein kann. Durch diese Lücken können dann im Bauch gelegene Organe nach außen dringen und gegebenenfalls auch in der Bauchwand eigeklemmt werden. 

Bei Leistenhernien liegt dieser Bachwanddefekt im Bereich des Leistenkanals im Unterbauch. Das kann chronische Schmerzen und Belastungseinschränkungen hervorrufen, aber auch zu einem medizinischen Notfall eskalieren, wenn Gewebe droht, bei einem Einklemmungsereignis abzusterben. Bei jedem Eingeweidebruch besteht potenziell die Gefahr der Einklemmung und lebensgefährlichen Strangulation von Darmorganen. Das Risiko der Einklemmung beträgt, abhängig von der Art des Bruchs, etwa 1 bis 3 % pro Jahr. Symptomatische Eingeweidebrüche sollten immer operiert werden, da sich die angeborene oder erworbene Lücke in der Bauchwand von alleine nicht wieder verschließt, sich das Krankheitsbild regelhalft über die Zeit verschlechtert und immer mit einer Einklemmung gerechnet werden muss. Geplante Bruchoperationen sind hingegen chirurgische Routine und haben ein sehr geringes Komplikationsrisiko und sehr gute Langzeitergebnisse. Im Falle, dass ein Bruch asymptomatisch bleibt, kann auch als Therapieempfehlung eine abwartende Haltung möglich sein.  Dieses Vorgehen sollte nur in Abstimmung mit einem chirurgischen Experten gewählt werden. Jedes chirurgische Heilverfahren muss eine individuelle Empfehlung für die Patienten bleiben.

In den letzten Jahren wurden die Operationstechniken in der Bruchchirurgie immer weiter verbessert, so dass für jeden individuellen Fall eine optimale Behandlungsmöglichkeit zur Verfügung steht.

Dabei sind insbesondere schonende, minimal-invasive Verfahren zu erwähnen, die die Patienten weniger belasten und eine rasche postoperative Erholung und Rückkehr in den Alltag ermöglichen. Viele Operationen können heute ambulant erfolgen. Patienten werden hierbei morgens aufgenommen, operiert und können dann noch am selben Tag wieder in ihre häusliche Umgebung zurückkehren. Auch postoperative Schmerzen, Bewegungs- bzw. Belastungseinschränkungen und Zeiten der Arbeitsunfähigkeit können durch moderne Operationsverfahren deutlich reduziert werden.

Wir bieten Ihnen in diesem Zusammenhang alle bewährten konventionellen und minimal-invasiven Operationsverfahren an und beraten Sie individuell, welches Vorgehen für Sie die beste Entscheidung sein kann. In der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Elisabeth Klinikum Schmalkalden erwartet Sie ein freundliches und aufgeschlossenes Team aus Ärzten und Pflegenden, die sich um ihre Beschwerden kümmern und diese ernst nehmen. Wir beraten Sie auf der Grundlage der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse und unter Beachtung der einschlägigen Leitlinien. 
Bei uns steht der Mensch immer im Zentrum der Heilkunde. Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen –Tag und Nacht, 365 Tage im Jahr! Elisabeth Klinikum Schmalkalden

Kontakt für Rückfragen
Dr. med. Colin Uhle
Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgieam Elisabeth Klinikum Schmalkalden
Sekretariat
Conny Eckardt

Tel. 03683 / 645 – 233