Was Horn, Chefarzt der Kindermedizin, und Stefanski, Chefarzt der Geburtsmedizin, damit meinen: Im Suhler Klinikum werden nach wie vor Risikoschwangere betreut und es kommen nach wie vor Frühgeborene hier zur Welt, die nach wie vor auf höchstem Niveau medizinisch versorgt werden.
So wie der kleine Junge, der zu früh geboren wurde und jetzt ein Patient der Station 35 ist. Neben ihm im Bettchen liegt eine gehäkelte Krake, nach deren Armen er greifen soll anstatt nach den Schläuchen. „Viele denken tatsächlich, die Frühchen-Station in Suhl sei geschlossen worden“, erzählt Sebastian Horn mit leiser Stimme, um den kleinen Patienten nicht zu wecken. „Aber wir sind immer noch hier und machen unsere Arbeit.“