Bekommt „Agathe“ ein zweites Leben im Landkreis Sonneberg geschenkt? Im Zuge der Föritztal-Ratssitzung am Dienstag informierte Bürgermeister Andreas Meusel (CDU) über die Chancen für eine Fortführung des Programmes „Älter werden in der Gemeinschaft“. Wie berichtet, hatte im April-Kreistag das Landratsamt verlautbart das vor drei Jahren konzipierte Projekt, welches einer Vereinsamung von Senioren im hiesigen ländlichen Raum entgegenwirkt, den Städten und Gemeinden überantworten zu wollen. Bislang nimmt sich noch der Kreis der vom Land mit 90 Prozent gestützten Maßnahme an. Zu deren Umsetzung waren vier Fachkräfte – drei Beraterinnen, eine Koordinatorin – angestellt worden, die flächendeckend in allen Kommunen Veranstaltungsangebote, Beratungsleistungen und Hausbesuche zugunsten der älteren Generation vorhalten. Nachdem das Land ankündigte, die Förderquote für „Agathe“ von 90 auf 80 Prozent kappen zu wollen, sah der Kreis das Projekt ab 2025 künftig besser aufgehoben in der Obhut der Gemeinden.