„SOS Deutschland. Raus aus Krieg und Krise“, heißt die öffentliche Veranstaltung, zu der die BSW-Bundesvorsitzenden Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi für diesen Freitag nach Suhl einladen. Was zunächst nach Werbetour in der Provinz für die Friedens- und Wirtschaftskonzepte der Wagenknecht-Partei klingt, wird wohl eher zu einer neuerlichen Kraftprobe: Zwischen der Russland- und AfD-offenen Oppositionshaltung des BSW auf Bundesebene und dem pragmatischen Kurs des im Freistaat mitregierenden Thüringer Landesverbands. Die Schlagwörter „SOS“ und „Krise“ passen auch zu diesem Konflikt inzwischen gut.