„Nicht, dass Sie schreiben, dass es uns verordnet wurde“, mahnt Günter Guttsche. Der Rentner aus Erfurt war 15, als Juri Gagarin im Herbst 1963 die DDR besuchte. Das „unvergessliche Erlebnis“ sei ihnen allen ziemlich nahe gegangen, sagt Guttsche. Damals war er in der 9. Klasse der Oberschule mit dem Schwerpunkt Sprachen. Russisch konnte er schon gut. Englisch lernte er seit der siebten Klasse und nun war Französisch dazugekommen. „Das kam mir nach der Wende zugute“, sagt der 75-Jährige.