Von der Spitze zum Quirbel Eine quirlige Angelegenheit

Doris Hein

Klar, so ein Knutfeuer hat was. Aber mit der Weihnachtsbaumspitze kann man noch ganz andere Sachen machen. Nützliche sogar!

Vorher-nachher-Ansicht. Foto: privat

Wer nächstes Jahr ganz besonders gute Knölla, Klüeß, Klöß, Rutscher, Hütes – oder wie immer er oder sie die unverzichtbare Beilage zum Sonntagsbraten auch nennen mag – haben möchte, der sollte seinen Weihnachtsbaum diesmal nicht bei einem Knutfest verbrennen lassen. Zumindest die Spitze sollte man auf jeden Fall aufheben, denn für die gibt es am Freitag, 16. Januar, 15 Uhr die detaillierte Anleitung für eine sinnvolle Zweitverwertung.

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Dann kann man nämlich beim Perspektiv-Reich in der Begegnungsstätte „Reich“ lernen, wie aus einer Weihnachtsbaumspitze ein Quirl zum Klößekochen gemacht wird. Dieses Angebot gab es heuer schon einmal, und alle Beteiligten waren begeistert. Weshalb der Workshop nunmehr unter dem Motto läuft „Wir tun es schon wieder – vom Baum zum Quirbel“. Diesmal gibt sogar der „Holzwurm“ aus Mengersgereuth-Hämmern, Schnitzer, Mundartautor und Sänger Gustav Luthardt gemeinsam mit seiner Ehefrau Renate Hilfestellung.

Interessenten sind gebeten, sich bis zum 12. Januar bei Diana Murawa unter Tel. (0176) 20 58 75 44 anzumelden. Mitzubringen ist eine Weihnachtsbaumspitze (natürlich nicht aus Glas!). Kosten fallen nicht an.