Volleyball, Testspiel Erster VfB-Test endet 2:2

red
Jelena Sunjic in Aktion. Foto: imago/Gerhard König

In Regensburg absolvieren die Bundesliga-Volleyballerinnen den VfB Suhl ihr erstes Testspiel in der Vorbereitungsphase. 2:2 heiß es am Ende gegen Liga-Konkurrent Straubing. Die Partie war auf maximal vier Sätze angesetzt.

Die Donau Volleys Regensburg (3. Liga Männer) hatten am Freitagabend die Bundesliga-Damenteams von NawaRo Straubing und vom VfB Suhl zum ersten Testspiel in die Clermont-Ferrand-Halle an der Donau eingeladen. Der VfB Suhl Lotto Thüringen reiste mit lediglich acht Aktiven an, schonte die während der Trainingswoche angeschlagenen Jelena Sunjic und Yina Liu. Der finnische Neuzugang Roosa Laakkonen, noch keine 24 Stunden in Suhl, gehörte sofort mit zum Wölfe-Kader.

Nach kurzer Abtastphase erhöhte der VfB im ersten Satz vor allem im Mittelangriff über die beiden serbischen Angreiferinnen Anica Kutlesic und Jelena Delic die Schlagzahl, erspielte sich eine 19:14 Führung, die mit 25:21 ins Ziel gebracht wurde.

Auch die Straubingerinnen warteten im Sommer mit einem größeren Umbruch auf. Im zweiten Satz wirkten die Schützlinge vom neuen Trainer Duo Przybylak/Prem wesentlich zielstrebiger und abgestimmter, machten dem VfB mit Druck im Aufschlag und variableren Angriffen das Leben schwerer. Zudem hatten die Suhlerinnen im eigenen Aufschlag zu viele Nachlässigkeiten und schenkten einige Punkte direkt an die Bayerinnen ab, die sich verdientermaßen mit 27:25 den Satzerfolg erkämpften.

Der dritte Satz gestaltete sich ausgeglichen und auf Augenhöhe. Beide Teams glänzten mit eigenen Aktion oder profitieren von den nachlassenden Kräften und Konzentrationsfähigkeiten auf der andere Seite. Am Ende hatte Suhl den längeren Atem und siegte 25:22.

Der vierte Durchgang schien schnell an NawaRo zu gehen, doch der VfB kämpfte sich nach hohem Rückstand zurück, glich beim 24:24 aus, musste sich aber letztendlich durch zwei Straubinger Punkte am Stück geschlagen geben, sodass die Partie in Regensburg am Ende 2:2 unentschieden endete, nach dem man sich vorher auf maximal vier Durchgänge verständigte.

In der neuen Woche hofft VfB-Trainer Laszlo Hollosy auf einen größeren Kader im Training sowie am Samstag (24. September), wenn es in Gera ab 17 Uhr gegen den Dresdner SC zum nächsten Test geht. Karten sind an der Panndorfhalle erhältlich und kommen der Nachwuchsarbeit des Geraer VC zugute.

 

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