Volleyball-Pokal Pure Dramatik: VfB unterliegt dem DSC

, aktualisiert am 28.11.2021 - 14:28 Uhr

Aus im Viertelfinale: Mit einer 2:3-Niederlage sind die Volleyballerinnen des VfB Suhl aus dem Pokal-Wettbewerb ausgeschieden.

Suhl - Gegen den Dresdner SC gab es am Ende ein (25:27, 27:25, 25:13, 21:25, 14:26). An der Suhler Seitenlinie wurde der an Corona erkrankte Cheftrainer Laszlo Hollosy von seinem Assistenten Lukasz Marciniak vertreten. Die Partie in der Suhler Wolfsgrube, in der sich pandemiebedingt nur maximal 500 Leute gleichzeitig aufhalten durften, begann für die Gastgeberinnen äußerst verheißungsvoll, führten sie doch mit 8:4 und 18:15, auch wenn bis dahin alle Video-Challenges, also die Überprüfung einer einer Entscheidung durch den Video-Schiedsrichter, gegen sie ausgingen. Angeführt von ihrer Kapitänin, Nationalspielerin Jennifer Janiska, kämpfte sich das Team des Dresdner Trainers Alexander Waibl punktweise zurück. Ausgerechnet in dieser entscheidenden Phase unterliefen den Suhlerinnen zudem eigene Fehler, die letztlich zum Satzverlust führten.

Der zweite Satz wurde von beiden Teams ähnlich verbissen geführt wie der vorherige, diesmal allerdings mit dem besseren Ende für den VfB Suhl. Er hatte sich auch nicht von einer langen Spielpause aufgrund eines nicht korrekt hängenden Netzes aus der Ruhe bringen lassen und mit Top-Angreiferin Danielle Harbin jetzt die entscheidenden Akzente gesetzt. Im dritten Durchgang lagen die Suhlerinnen permanent in Führung und hatten jetzt auch mehr Glück, wenn sie die Video-Challenges beantragten. Außerdem hatten sie ihre Libera Elisa Lohmann, die im Hinterfeld mit sagenhaften Abwehraktionen die Grundlage dafür legte, dass Harbin und Co. punkten konnten. Satz Nummer vier dann mit umgekehrtem Verlauf, wenngleich die Dresdnerinnen jetzt nicht so deutlich davonzogen wie es zuvor die Suhlerinnen getan hatten. Doch der VfB blieb dran, glich zum 20:20 aus. Das bessere Ende hatten aber die Gäste aus Sachsen, die nun auch von kleineren Suhler Fehlern profitierten.

Im Tiebreak führten die Suhlerinnen mit 8:6, Dresden holte auf, ging seinerseits in Front. Beim 14:13 der erste Matchball für den VfB Suhl. Was für eine Dramatik jetzt, denn Dresden holte auf, hatte nun ebenfalls Matchball. Und verwandelte ihn.

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