Ausgerechnet das Topteam der regulären Bundesliga-Saison hat bemerkenswert viel Arbeit gegen den krassen Außenseiter.
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Die Volleyballerinnen von Allianz MTV Stuttgart sind am Sonntag deutlich mühsamer als erwartet ins Playoff-Viertelfinale gestartet. Der Hauptrundensieger der Bundesliga bezwang Schwarz-Weiß Erfurt nach zweimaligem Satzrückstand mit 3:2 (25:27, 25:16, 26:28, 25:16, 15:8), hat durch den Arbeitssieg in der Best-of-three-Serie nun aber gleich Matchball. Für Erfurt ist es die erste Playoff-Teilnahme.
Ebenso schwer taten sich zum Auftakt der Playoffs der Schweriner SC und der Dresdner SC trotz ihrer 3:0-Erfolge. Titelverteidiger Schwerin gewann die erste Partie gegen die Ladies in Black Aachen zwar mit 3:0 (25:23, 28:26, 25:14), hatte aber zwei Sätze lang Probleme.
In der Hauptrunde hatte die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski mit 3:0 und 3:1 gegen Aachen gesiegt und wurde der Favoritenrolle auch im ersten Durchgang erst einmal gerecht. Nach klarer Führung (13:6) aber musste der SSC am Ende plötzlich zittern, nachdem Aachen der Ausgleich zum 23:23 gelungen war. Im zweiten Abschnitt vergab Schwerin beim 24:19 zunächst fünf Satzbälle in Folge.
Dresden bezwang den USC Münster ebenfalls mit 3:0 (28:26, 25:22, 25:19). Vor 2.480 Zuschauern lieferten die Gastgeberinnen drei Tage nach dem schweren Europapokalspiel im italienischen Chieri eine solide Leistung ab.
Pokalsieger und Hauptrundenzweite VfB Suhl Lotto Thüringen am Sonntag gegen den VC Wiesbaden mit 3:1 (25:9, 25:27, 25:17, 25:20) durch und musste dabei einen Satz abgeben.
Die zweiten Viertelfinalspiele finden alle am Mittwoch statt.