Volleyball-Playoffs Mantlik: „Das wird ein heißer Tanz“

Der VfB-Präsident hofft für das Volleyball-Halbfinale gegen Schwerin auf maximale Unterstützung.

Ab Samstag gegen Suhl: Die Schweriner Volleyballerinnen schlagen Aachen und vervollständigen das Halbfinale. Foto: Imago/Ostseephoto

Das Halbfinale der vergangenen Saison ist auch das Halbfinale der aktuellen Saison. Volleyball-Bundesligist VfB Suhl Lotto Thüringen trifft in der Playoff-Vorschlussrunde erneut auf den SSC Palmberg Schwerin. „Zunächst einmal Glückwunsch nach Schwerin“, sagte VfB-Präsident Alexander Mantlik unserer Redaktion: „Das wird ein heißer Tanz, wir freuen uns drauf.“

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Die Schwerinerinnen von Chefcoach Felix Koslowski hatten sich am späten Samstagnachmittag im dritten Spiel der „Best-of-three“-Serie mit 3:0 (25:18, 25:19, 25:22) gegen die Ladies in Black Aachen durchgesetzt und sich damit das Weiterkommen gesichert. Die Ladies von Trainerin Mareike Hindriksen als Hauptrunden-Sechste hatten am vergangenen Mittwoch vor heimischer Kulisse den SSC mit 3:1 besiegt und somit ein drittes Spiel erst erzwungen.

Pokalsieger Suhl hatte sich problemlos gegen den VC Wiesbaden durchgesetzt. Das erste von maximal drei Halbfinalspielen gegen Schwerin steigt am Ostersamstag in der Suhler Wolfsgrube. „Die Leute müssen schnell sein, 900 Karten sind schon weg“, so Mantlik. Die jüngsten Duelle beider Ost-Vereine waren von großer Rivalität gekennzeichnet. Mantlik: „Nur mit einer vollen Halle haben wir eine Chance.“

Schwerin nutzt dritten Matchball

Gegen Aachen erwischte die Schweriner Mannschaft von Cheftrainer Felix Koslowski den deutlich besseren Start, verlor nach der zwischenzeitlichen 12:4-Führung aber den Faden. Aachen kämpfte sich zurück, doch beim Stand von 19:17 profitierte Schwerin von einem verschlagenen Angriffsball der Gäste und zog anschließend wieder unwiderstehlich davon.

Auch den zweiten Satz holte sich Schwerin deutlich. Im dritten Durchgang gaben die Mecklenburgerinnen dann einen 8:4-Vorsprung aus der Hand, drehten aber ihrerseits einen 11:15-Rückstand erneut in eine Führung um. Schließlich nutzte Schwerin den dritten von fünf Matchbällen.

Im zweiten Halbfinale treffen Stuttgart und der Dresdner SC aufeinander.