Acht Jahre musste der VfB 91 Suhl warten. So lange hatte sich kein Nachwuchsteam mehr für eine Deutsche Volleyball-Meisterschaft qualifiziert. Ende April ist dieses Kunststück erneut geglückt. Die U14-Mädels Florentine Arndt, Lucy Wagner, Elena Schneider, Lucy Nölte, Emilya Feist, Lena Hofmann, Paula Walther, Maria Schilling, Frieda Seeber und Anna-Lena Noack belegten bei der Regionalmeisterschaft Platz zwei hinter Gastgeber Dresdner SC 1898. An diesem Wochenende reist das von Annamaria Polgar und Daniela Seeber trainierte Team nun nach Straubing zur Deutschen Jugendmeisterschaft. Genau in jener Stadt in Niederbayern nahm eine Suhler Nachwuchsmannschaft letztmalig an nationalen Titelkämpfen teil. Das Ergebnis überraschte damals alle: Suhl erkämpfte sich sensationell Rang fünf, ließ elf Konkurrenten hinter sich. Eine, die damals im Mai 2015 mit zum Kader gehörte, ist Sarah Straube. Deren Karriere hat nach der deutschen Meisterschaft einen steilen Aufstieg erfahren. Noch im selben Jahr wechselte die Suhlerin im Alter von 13 Jahren vom VfB 91 Suhl in das Nachwuchszentrum des VC Olympia Dresden. 2017, 2018 und 2019 wurde Straube deutsche Nachwuchs-Meisterin. 2020 feierte sie mit den Frauen des Dresdner SC den Pokalsieg, ein Jahr danach die Meisterschaft. Wir baten die Suhlerin um ein paar Tipps für den VfB-Nachwuchs: Wie räumt man bei einer Deutschen Meisterschaft ab?
Volleyball „Da war der Wille dann ganz groß“
Karsten Tischer 18.05.2023 - 00:40 Uhr