Volleyball, Challenge Cup Neues Reiseziel ?

Auf ins Viertelfinale: Suhls Libera Yurika Bamba und der Rest der Suhler Mannschaft möchte in die nächste Runde des internationalen Geschäfts einziehen. Foto: frankphoto.de/Bastian Frank

Volleyball-Bundesligist VfB Suhl könnte am Mittwoch ins Viertelfinale des europäischen Challenge-Cups einziehen. Dort würden neue Erfahrungen warten.

Insofern sich die Volleyballerinnen des VfB Suhl Lotto Thüringen am Mittwoch auch im Challenge-Cup-Rückspiel gegen Maccabi Haifa durchsetzen, dürfen sie sich auf ein neues Reiseziel hoffen. Denn im Viertelfinale würde der Gegner entweder Avarca de Menorca aus Spanien oder VK Prostejov aus Tschechien sein. In beiden Ländern weilte der VfB bisher noch nicht – aktuell sieht es nach Spanien aus, denn Menorca konnte sein Heimspiel mit 3:0 gewinnen.

Mit dem 3:1-Erfolg aus dem Hinspiel in Haifa am vergangenen Mittwoch und dem starken Bundesliga-Auftritt am Samstag gegen Meister Allianz MTV Stuttgart im Rücken geht die Mannschaft von VfB-Cheftrainer Laszlo Hollosy in das abermalige Aufeinandertreffen mit dem israelischen Vertreter des Challenge Cups, der dritten Liga des europäischen Volleyball-Verbandes (CEV).

„Ich war zum ersten Mal in Israel, wir sind dort von allen sehr herzlich empfangen worden“, berichtete Suhls US-amerikanische Zuspielerin Jenna Ewert. VfB-Mittelblockerin Roosa Laakkonen ergänzte: „Der Trip nach Haifa war wichtig für uns, weil er uns als Mannschaft wieder ein Stück weiter zusammengebracht hat.“ Nach dem verlorenen ersten Satz in der 5000 Zuschauer fassenden, aber weitestgehend leeren Halle in Haifa hatten sich die Thüringer Gäste zusammengerissen, ihre Eigenfehlerquote reduziert und mit der damit einhergehenden größeren Sicherheit ihr eigenes Spiel besser aufziehen können.

Ärgerlich nur die Sicherheitsvorkehrungen der israelischen Behörden, die dem VfB die Reise erschwerten und mitunter zu einer echten Geduldsprobe machten. „Das ist wirklich sehr strikt in Israel“, sagte Hollosy. Über den sportlichen Gegner meinte er: „Haifa hat ein wirklich großes Budget, sie können sich viele gute Spielerinnen leisten.“ Doch zum Glück für die Suhlerinnen konnte die Mannschaft von Haifas Trainer Dragan Nesic um die Top-Leute wie Eve Kerschenbaum oder Anastasiia Barabanshchikowa nur im ersten Satz ihre Wirkung entfalten und das VfB-Team nicht nachhaltig schocken.

Ein Verwirrspiel gibt es derzeit noch um den Viertelfinal-Spieltermin. Der ist auf der CEV-Homepage noch mit Anfang März angegeben, während sich der VfB aber darum bemüht, sein Heimspiel am 1. Februar, das Rückspiel dann am 8. Februar über die Bühne gehen zu lassen.

Doch zunächst ist am Mittwoch Anpfiff in der Suhler Wolfsgrube gegen Haifa, und zwar um 19 Uhr.

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