Volleyball-Bundesliga VfB Suhl verliert Ost-Derby gegen den Dresdner SC

Diesmal weniger Durchschlagskraft: Suhls Roxanne Wiblin. Foto: frankphoto.de/Karl-Heinz Frank

Suhl- Die Bundesliga-Volleyballerinnen des VfB Suhl haben sich in einem langen Match dem deutschen Meister Dresdner SC mit 2:3 (25:18, 25:19, 15:25, 13:25, 7:15) geschlagen geben müssen. Dabei vergab die Mannschaft von Suhls Trainer Laszlo Hollosy allerdings einen 2:0-Satzvorsprung. -

Suhl- Die Bundesliga-Volleyballerinnen des VfB Suhl haben sich in einem langen Match dem deutschen Meister Dresdner SC mit 2:3 (25:18, 25:19, 15:25, 13:25, 7:15) geschlagen geben müssen. Dabei vergab die Mannschaft von Suhls Trainer Laszlo Hollosy allerdings einen 2:0-Satzvorsprung. -

In den ersten beiden Sätzen legte die Gastgeberinnen jeweils nach der zweiten Hälfte so richtig los, spielten sich teilweise in einen echten Rausch – sehr zur Freude der 700 Zuschauer. Suhls Zuspielerin Vedrana Jaksetic setzte einmal mehr ihre Angreiferinnen derart geschickt ein, dass der amtierende deutsche Meister aus der sächsischen Landeshauptstadt immer wieder nur reagieren konnte statt selbst die spielerischen Akzente zu setzen. Zudem zeigte VfB-Angreiferin Annick Meijers eine starke Leistung, machte einen wichtigen Punkt für ihre Mannschaft nach dem anderen. Dresdens Trainer Alexander Waibl sah sich mehrmals gezwungen, seine Auszeiten kurz hintereinander zu nehmen. Auch die von ihm beantragten Video-Challenges wurden meist zugunsten der Suhlerinnen entschieden. Schon nach dem ersten Durchgang sangen die Fans in der Suhler Wolfsgrube „Oh wie ist das schön“.

Gegen Ende des zweiten Satzes kam die gebürtige Suhlerin Sarah Straube im Dresdner Zuspiel zum Einsatz.

Erst im dritten Satz, als Straube dauerhaft auf dem Feld war, hatten sich die Gäste besser auf den Suhler Angriffsdruck eingestellt. Auch, weil der jetzt deutlich schwächer war als zuvor, zogen die Gäste zum 10:16 aus Suhler Sicht davon. Als Straube ein Aufschlagass zum 14:22 gelang, war dieser Satz entschieden. Der DSC machte im vierten Satz genauso weiter, setzte den VfB schon mit dem 3:8 gehörig unter Druck. Beim 5:12 aus ihrer Sicht schienen sich die Suhlerinnen gedanklich schon mit dem Tiebreak zu beschäftigen, der wenige Minuten später auch kam, vor allem weil sich der VfB nicht mehr zu einer besseren Leistung aufschwingen konnte.

Zu selten war VfB-Topangreiferin Danielle Harbin jetzt noch durchgekommen. Wo war er hin, der schöne Rausch, wo war sie hin, die Euphorie der ersten beiden Sätze?

Der alles entscheidende fünfte Satz sah die Dresdnerinnen ebenfalls durchgehend als das bessere Team, auch wenn Suhl immer mal wieder sehenswerte Aktionen zeigte. Das Spiel aber hätte der VfB schon viel eher entscheiden müssen.

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