Volleyball-Bundesliga VfB Suhl schafft Sensation gegen Schwerin!

3:0 gegen den Schweriner SC: „Oh wie ist das schön“

Suhl - „Oh wie ist das schön“, sangen die Suhler Zuschauer schon nach dem ersten Satzgewinn gegen den Schweriner SC. Was sich aber etwa eine halbe Stunde später in der Suhler „Wolfsgrube“ abspielte, glich besten Volleyballzeiten made in Südthüringen. Die Mannschaft des VfB Suhl Lotto Thüringen führte tatsächlich gegen den großen Favoriten Schwerin. Die Bundesliga-Volleyballerinnen aus Suhl waren drauf und dran, für die nächste kleine Sensation zu sorgen. Mit jeweils 25:22 hatten sie sich die Satzführung erarbeitet und waren auf bestem Wege, die 2:3-Niederlage vom Mittwoch dieser Woche gegen Aachen vergessen zu machen.

Diesmal gab es in den ersten beiden Sätzen aber immer wieder Phasen, in denen die Schwerinerinnen von Coach Felix Koslowski, einst in Suhler Diensten, erstaunlich wenig gegen den Druck des VfB Suhl ausrichten konnte. Zu wirkungsvoll die Angriffe der US-Amerikanerin Danielle Harbin oder die Aufschläge ihrer Landsfrau Roxanne Wiblin, die den SSC gleich mehrfach mit Assen überlistete.

Im dritten Durchgang hörten die Suhlerinnen, angefeuert von ihrem frenetischen Publikum nicht auf, ihr Angriffsfeuer wollte nicht erlischen. Beim 22:16-Zwischenstand aus Suhler Sicht lag die faustdicke Überraschung in der Luft und wurde nur wenige Minuten später zum 25:18 verwirklicht. Jetzt ertönte das „Oh wie ist das schön“ aus den Kehlen einer ganzen Halle.

„Mein Sohn war heute das erste Mal mit in der Halle“, sagte Hollosy: „Ich fürchte, jetzt muss er immer kommen.“

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