Volleyball, Bundesliga VfB Suhl nimmt Revanche

3:0 – für den VfB Suhl der vierte Bundesligasieg in Folge. Foto: frankphoto.de/Bastian Frank

Die Suhlerinnen rehabilitieren sich für die schmerzvolle Niederlage im Hinspiel.

 
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Die Bundesliga-Volleyballerinnen des VfB Suhl Lotto Thüringen haben ihr Heimspiel gegen den Tabellenletzten VC Neuwied mit 3:0 (25:20, 25:8, 25:18) gewonnen. Damit revanchierte sich die Mannschaft von Suhls Trainer Laszlo Hollosy auch für die schmerzhafte Niederlage im Hinspiel vom Dezember. Für den VfB, der am vergangenen Sonntag sensationell beim Tabellenzweiten SC Potsdam gewinnen konnte, war es der vierte Bundesliga-Erfolg in Serie, womit er seine Chancen auf die Playoffs weiter am Leben hält.

Der erste Satz war bis zum 10:10 ausgeglichen. Danach mühten sich die Gäste zwar weiter nach Kräften, mussten aber die spielerische Überlegenheit der Suhlerinnen, auch wenn die sich zwischenzeitlich selbst das Leben schwer machten und teils haarsträubende Fehler fabrizierten, anerkennen. Im zweiten Satz war für die Gäste, die sich auch Deichstadtvolleys nennen, nichts mehr auszurichten. Der VfB Suhl legte gleich mehrere Aufschlagserien aufs Parkett, von denen sich die Mannschaft von Trainer Tigin Yaglioglu nicht mehr erholte. Genau wie sie wenig gegen die Suhler Angriffe, mal über Julia Brown, ein anderes Mal über Danielle Harbin, wahlweise auch über Eva Hodanova oder Roosa Laakkonen etwas Wirkungsvolles unternehmen konnte. Der mehr als klare Satzgewinn für die Gastgeberinnen war die logische Konsequenz.

Satz Nummer drei, der schließlich der letzte werden sollte, sah ein ähnlich einseitiges Spiel, wenngleich nicht ganz so deutlich wie zuvor. Neuwieder Punkte resultierten meistens aus Suhler Fehlern, Suhler Punkte meist aus spielerischer Variabilität und größerer Sicherheit.

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