Volleyball-Bundesliga VfB Suhl: Klare Niederlage in Dresden

Muss immer wieder mit seiner Mannschaft schimpfen: Suhls Trainer Laszlo Hollosy. Foto: frankphoto.de/Bastian Frank

Der Dresdner SC kann sich erfolgreich für die Hinspiel-Niederlage in Suhl revanchieren.

Der VfB Suhl Lotto Thüringen hat nach dem Erreichen des Viertelfinales im Challenge-Cup in der Volleyball-Bundesliga nicht nachlegen können und musste beim Dresdner SC eine 0:3 (13:25, 20:25, 21:25)-Niederlage hinnehmen. Bereits nach 76 Spielminuten war die relativ einseitige Angelegenheit in der mit 3000 Zuschauern ausverkauften Dresdner Margon-Arena beendet.

Zwar steigerte sich die Mannschaft von Suhls Trainer Laszlo Hollosy von Satz zu Satz, hatte dem Gegner insgesamt aber eindeutig zu wenig entgegenzusetzen. Vor allem im ersten Satz enttäuschten die Suhlerinnen mit negativer Körpersprache und wenig Kampfgeist. Hollosy versuchte alles, konnte dem uninspirierten Spiel seines Teams nicht die erhoffte Wende geben. Das zähe und träge Spiel der Gäste setzte sich zu Beginn des zweiten Satzes fort, der VfB agierte noch immer weitgehend emotionslos. Erst gegen Mitte dieses Durchganges spielte der VfB wieder richtig mit, und auch Top-Punktesammlerin Danielle Harbin kam jetzt öfter zum Zug. Bis zum 15:14 hielt Suhl mit, dann aber zogen die Dresdnerinnen von Trainer Alexander Waibl das spielerische Niveau wieder an und holten sich diesen Satz.

Danach häuften sich die unnötigen Suhler Fehler wieder, sodass der Dresdner SC beim 6:2-Zwischenstand schon auf die Siegerstraße eingebogen war. Suhls Angreiferinnen blieben zu oft im Block der Dresdnerinnen um die ehemalige Suhlerin Kayla Haneline hängen. Zwar gelang Juliette Fidon-Lebleu eine kleine Aufschlagserie für den VfB, die aber der DSC konterte und erneut davonzog.

Das Hinspiel in der Suhler Wolfsgrube hatte noch der VfB Suhl für sich entschieden und beim 3:2-Erfolg auch seinen Tiebreak-Fluch gebrochen. „Klar haben wir mal kurz daran gedacht, uns dann aber auf die Vorbereitung dieses Spiels konzentriert“, sagte Dresdens Linda Bock, die den Matchball für ihre Mannschaft verwandelt hatte.

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