Ähnliche Dramatik in Satz Nummer zwei, diesmal allerdings fast durchgehend mit Vorteilen für die Suhlerinnen. Mit fast selbstverständlich scheinender Teamleistung erkämpfte sich das VfB-Team eine 24:21-Führung kurz vor Schluss, musste zwar noch zwei gegnerische Punkte hinnehmen, setzte aber mit der überragend spielenden Mittelblockerin Kayla Haneline einen Schlussstrich unter diesen weitgehend souveränen Durchgang. Danach schien die Suhlerinnen ein wenig der Mut verlassen zu haben. Die Angriffe kamen nicht mehr so druckvoll wie zuvor, Probleme in der Annahme kamen hinzu. 9:16 lautete der Rückstand des VfB bei der zweiten technischen Auszeit. Stuttgart, jetzt konsequenter in seinen Aktionen, ließ sich den sicheren Vorsprung nicht mehr nehmen und verkürzte nach Sätzen.