Die Toten mahnen. Diese Worte stehen dick hervorgehoben über den vielen Namen der Zella-Mehliser Opfer des Ersten Weltkrieges. Diese Worte wählte auch der Bürgermeister der Stadt, Torsten Widder, zur Eröffnung seiner Rede zum Volkstrauertag am Denkmal am Lerchenberg, um aller Opfer von Krieg und Gewalt zu gedenken. Seit 1990 ist das Tradition, Verpflichtung und Ehre zugleich, sagte er, „weil wir ihnen unser Erinnern schulden und hier in Freiheit zusammenkommen dürfen. Etwas, das keine Generation als selbstverständlich betrachten sollte“, betonte er vor Vertretern aller Fraktionen, der Bundeswehr, der Schützenvereinigung-Schützenklub Zella-Mehlis 1891, der Landrätin Peggy Greiser sowie Zella-Mehliser Bürgern.
Volkstrauertag „Kein Relikt aus der Vergangenheit“
Dörthe Lemme 16.11.2025 - 17:43 Uhr