Jena (dpa/th) - Spatzen, Amseln und Blaumeisen werden in Thüringen weniger gesichtet. Auffallend sei vor allem der Rückgang der Sperlinge in den heimischen Gärten und Parks, teilte der Naturschutzbund Thüringen (Nabu) nach der diesjährigen Zählaktion von Wintervögeln mit. Seien im vergangenen Jahr im Freistaat noch 7,20 Haussperlinge pro Garten gezählt worden, seien es jetzt nur noch 6,28 gewesen. Die Gründe für das Schwinden der Spatzen sei vielfältig. Dazu gehörten etwa der Nahrungsmangel und der Brutplatzverlust durch ständig steigenden Flächenverbrauch sowie industrielle Landwirtschaft.