Nur einen Schlag brauchte Sonnebergs Bürgermeister Heiko Voigt, um das Fass anzustechen, bevor die Böllerschüsse ertönten. Besser geht es nicht, denn das diesjährige Vogelschießen, das 182. nach offizieller Zählung und das im 175. Jahr der Privilegierten Schützen kann heuer viel Tradition vorweisen. Nach 25 Jahre Pause dreht sich wieder ein Riesenrad auf dem Festplatz. Gekümmert hatte sich Schausteller Andreas Müller. Leicht sei das nicht gewesen, räumt der Sonneberger gegenüber dieser Zeitung ein. Aber nach zwei Jahren hatte sich das Fahrgeschäft aus Kassel entschlossen, den Weg über Sonneberg einzuschlagen. Vom Sonneberger Vogelschießen geht’s dann weiter zur Oberlinder Kirchweih. Hundert und mehr Kilometer fahren manche Unternehmen der Branche, bei ziemlich hohen Treibstoffpreisen, um die Sonneberger zu bespaßen.
Vogelschießen Solider Start am ersten Tag
Thomas Schwämmlein 05.07.2026 - 11:00 Uhr