Die Deutsche Polizeigewerkschaft forderte zum Prozessauftakt in Saarbrücken eine konsequente Aufarbeitung des Falls. Am Ende müsse Gerechtigkeit für den Getöteten stehen, teilte der Landesverband der Gewerkschaft mit. Es handele sich um ein erschütterndes Verbrechen, das weit über den Einzelfall hinausgehe: „Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten ist längst kein Ausnahmephänomen mehr, sondern vielfach bittere Realität im täglichen Dienst.“ Sie müsse konsequent verfolgt und unmissverständlich sanktioniert werden.
Wie viele Verhandlungstage angesetzt sind
Da der Angeklagte als Heranwachsender gilt, findet der Prozess vor der Jugendkammer des Landgerichts statt. Das Gericht hat zwölf Termine bis 14. April vorgesehen. Für den ersten Tag seien auch Zeugen geladen, hieß es.
Die Tat hatte bundesweit für Bestürzung gesorgt. „Ich bin entsetzt und schockiert angesichts der brutalen Gewalttat in #Völklingen“, hatte etwa Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) auf der Plattform X geschrieben. Auch die saarländische Landespolitik reagierte betroffen. „Ich trauere mit der Familie des Beamten, der in Völklingen im Einsatz für unsere Sicherheit tödlich verletzt wurde“, schrieb Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) auf Instagram.