Auf einem Feld unweit von Meiningen war das Erntegut plötzlich nicht mehr da. Die Landespolizeiinspektion Suhl vermeldete das. Ein 49-jähriger Landwirt – den Angaben nach der Pächter - hatte den Verlust bemerkt und Anzeige erstattet. Warum aber hatte keiner etwas vom Verschwinden des Getreides und des Strohes mitbekommen? In den sozialen Medien machten seither viele Spekulationen die Runde. Womöglich hätten Diebe die ganze Nacht durch gedroschen, um klammheimlich das Getreide im Dunkeln in einer „Nacht-und-Nebel-Aktion“ wegzuschaffen, wurde vermutet. Doch Bauern wissen, dass dies nicht funktioniert. In den Nächten ist irgendwann selbst an heißen Erntetagen spätestens gegen Mitternacht Schluss mit dem Mähdrusch, weil das Getreide dann zu feucht ist und fürs Einlagern getrocknet werden müsste. Das passt irgendwie nicht zusammen.
Viele Ungereimtheiten Zweifel an dreistem Weizen-Diebstahl
Birgitt Schunk 10.09.2025 - 09:30 Uhr