VfB Suhl vorm dritten Finalspiel Riesenschlange vor der Wolfsgrube

In gut einer Stunde beginnt das dritte Finalspiel des VfB Suhl um die deutsche Meisterschaft. Der Andrang vor der Wolfsgrube ist enorm. 1800 Tickets wurden verkauft.

Stau vor der Wolfsgrube: Zuschauer warten auf den Einlass. Foto: Bastian Frank

Pünktlich um 17.30 Uhr hat die Sporthalle Wolfsgrube ihre Türen für das dritte Finalspiel zwischen dem VfB Suhl und dem Dresdner SC um die deutsche Meisterschaft geöffnet. 1800 Tickets wurden verkauft – die Halle wird bis auf den letzten Platz besetzt sein.

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Mit Hausschuhen auf dem Weg ins „Wohnzimmer“: die Spielerinnen des VfB auf dem Weg in die Wolfsgrube. Foto: Bastian Frank

Auch auf dem Spielfeld füllt es sich langsam. Am entspanntesten kommt Suhls Co-Trainer Alberto Ruiz aus den Katakomben: mit Zahnbürste im Mund und einem Lächeln. Zusammen mit Scout Michal Kotulic legt Ruiz die Koordinationsleitern für die Erwärmung aus. Nach und nach kommen auch die Suhler Spielerinnen aufs Feld. Mit Dehnen und lockeren Ballübungen wird sich warmgemacht. Noch knapp anderthalb Stunden sind es jetzt bis zum Anpfiff. Von Dresden ist derweil noch nichts zu sehen.

Und: Am hinteren Ende der Sporthalle wurde die Rückwand für die mögliche Meisterfeier montiert und vorerst unter einem dunkelblauen „Waffenstadtpower“-Banner versteckt. Gewinnt der VfB Suhl auch das dritte Playoff-Spiel gegen den Dresdner SC, ist der 1991 gegründete Club erstmals deutscher Meister.