VfB Suhl Mit Frühschoppen am Geisenhimmel

Laszlo Hollosy. Foto: IMAGO/Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch

Das Testprogramm ist anspruchsvoller als im vergangenen Jahr.

Trainer Laszlo Hollosy hatte sich fest vorgenommen, für das diesjährige Vorbereitungsprogramm seiner Mannschaft bessere Gegner auszusuchen. Eine gewisse Selbstgefälligkeit, ganz nach dem Motto, es wird schon alles gut gehen, die sich beim VfB Suhl Lotto Thüringen im ersten Spiel der Volleyball-Bundesliga im vergangenen Jahr nach durchweg gewonnenen Tests eingestellt hatte und das erste Spiel gegen Aachen auch prompt verloren wurde, möchte der Ungar nicht wieder erleben.

Nun, die Suche nach hochkarätigeren Gegnern ist in diesem Jahr besser gelungen, wie der aktuelle Vorbereitungsplan verrät. Über den gesamten Zeitraum bis zum Ligastart am 29. Oktober beim deutschen Meister MTV Allianz Stuttgart absolviert der VfB Testspiele gegen mehr, selten weniger attraktivere Gegner.

Nach dem Trainingsstart am kommenden Montag wird die Mannschaft vier Wochen später beim 30-jährigen Jubiläum ihres Namenssponsors in Weimar dabei sein. Am 16. und 24. September folgen Testspiele, bei denen die kurzen Anfahrtswege in Zeiten in die Höhe geschnellter Spritpreise bei der Entscheidungsfindung sicher hilfreich waren. Zunächst treffen die Suhlerinnen in Niederbayern auf NawaRo Straubing, acht Tage später in Gera auf den Dresdner SC.

Kurze Wege für beide Seiten

„Auch wenn viele Dresdnerinnen zu diesem Zeitpunkt noch bei ihren Nationalmannschaften weilen und es deshalb ein anderes Dresden ist, als es im November zum Bundesligaspiel zu uns kommen wird, ist dieses Testspiel sozusagen eine Win-win-Situation für beide Seiten“, sagte VfB-Pressesprecher Tim Berks. Auf Einladung des Geraer VC ist es sowohl für die Suhlerinnen als auch für das Team von DSC-Trainer Alexander Waibl ein angenehm kurzer Weg, sie treffen sich quasi auf halber Strecke. Dann wird es ein erstes Wiedersehen mit Agnes Pallag und Kayla Haneline geben; Elisa Lohmann, die dritte an die Elbe gewechselte Ex-Suhlerin, dürfte dann beim Nationalteam weilen, das sich auf die Weltmeisterschaft vorbereitet. Die Welttitelkämpfe vom 23. September bis 15. Oktober sind auch der Grund für den späten Bundesligastart in diesem Jahr.

Am 8. Oktober empfängt der VfB Suhl den französischen Erstligisten TFOC Volleyball. Während Suhl in der kommenden Saison zum zweiten Mal der Vereinsgeschichte international – im Challenge Cup – antritt, sind die Französinnen erstmals europäisch Bühne vertreten und zwar im CEV-Pokal.

Bier, Bratwurst und das neue Trikot

Zum Abschluss zieht es Südthüringens einzigen Erstligisten Mitte Oktober zu zwei Testspielen zum VC Kanti Schaffhausen – zum Schweizer Erstligisten, trainiert vom gebürtigen Lauschaer Nicki Neubauer, pflegen die Suhler seit Jahren freundschaftliche Verbindungen.

Zwischen all diesen sportlichen Aufgaben wird sich die neue Suhler Mannschaft, soweit bis dahin schon anwesend, am 28. August an der Bergbaude Geisenhimmel bei einem kleinen Frühschoppen präsentieren. Bei dieser Gelegenheit soll auch das neue Spieltrikot vorgestellt werden – Fans und Interessierte sind herzlich eingeladen.

VfB-Testprogramm

15. August
 Trainingsauftakt in Suhl

10. September
 30 Jahre Lotto Thüringen, in Weimar  – kleine Vorstellungsrunde

16. September
 Testspiel bei NawaRo Straubing

24. September
 Testspiel gegen den Dresdner SC in Gera

8. Oktober
 Testspiel gegen den französischen Erstligisten TFOC Volleyball in Suhl

14./15. Oktober
 Testspiele beim VC Kanti Schaffhausen (Schweiz)

29. Oktober
 Bundesligaauftakt in Stuttgart

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