VfB empfängt VCW Gewinnen die Gastgeberinnen ?

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Am Mittwoch gegen Wiesbaden: Suhls Kapitänin und Zuspielerin Vedrana Jaksetic. Foto: frankphoto.de/Bastian Frank

Nach dem 3:2-Sieg gegen den Dresdner SC erwarten die Volleyballerinnen von Bundesligist VfB Suhl Lotto Thüringen am Mittwoch den 1. VC Wiesbaden. Es ist ein Fernsehspiel.

„So schön dieses Spiel war, so schön dieser Sieg war. Schon morgen müssen wir uns auf Wiesbaden konzentrieren.“ Die Worte von Laszlo Hollosy sollten nach dem Erfolg gegen Dresden am Samstagabend gleichfalls Mahnung gewesen sein. Mahnung, jetzt nicht nachzulassen. Damit der Sieg gegen die Sächsinnen, dem einzigen Gegner, der Hollosy noch in seiner Sammlung gefehlt hat, mit weiteren Punkten gekrönt werden kann. Nur so könne er richtig süß werden, meinte der Ungar noch.

Suhl gegen Wiesbaden, diese Paarung versprach zuletzt stets attraktive Volleyballspiele. Meist mit dem besseren Ende für die jeweiligen Gastgeberinnen, was am heutigen Mittwoch die Suhlerinnen sind.

Im Zuge der allgemeinen Team-Neustrukturierungen in der Bundesliga befinden sich auch in der Mannschaft von Wiesbadens Trainer Benedikt Frank jede Menge Neuzugänge, derlei acht, um genau zu sein. Darunter sind mit Suhls ehemaliger kroatischer Libera Rene Sain sowie der Niederländerin Annick Meijers, die in der vergangenen Saison noch im VfB-Außenangriff agierte, zwei ehemalige Suhler Gesichter. Dennoch stehen für die Hessinnen bisher zwei Niederlagen zu Buche – bei den Roten Raben Vilsbiburg und gegen den deutschen Meister Stuttgart – jeweils mit 1:3.

Was den VfB Suhl betrifft, so soll die englische Woche – so etwas gibt es nicht nur im Fußball – mit gleich drei Heimspielen möglichst erfolgreich gestaltet werden. Ein weiterer Heimerfolg würde auch für das am Samstag anstehende Pokal-Achtelfinale gegen den USC Münster weiteres Selbstvertrauen verleihen.

Das Spiel gegen den VC Wiesbaden wird erst um 20 Uhr und nicht wie bei Suhler Heimspielen üblich 19 Uhr angepfiffen, da Sport1 die Partie live überträgt. Die Halle öffnet um 18.30 Uhr für alle, die trotz Sofa-Verlockung kommen wollen.

Die Suche geht weiter

Noch kein Ersatz
Für die verletzte Diagonalangreiferin Jelena Sunjic, die sich eine Woche vor dem ersten Spiel einen Kreuzbandriss zugezogen hatte und die komplette Saison ausfallen wird, konnte der VfB Suhl noch keinen adäquaten Ersatz finden. „Das ist der momentanen Marktsituation geschuldet“, erklärte VfB-Pressesprecher Tim Berks. Er versicherte aber, dass die Suche nach wie vor auf Hochtouren laufe und die Vereins-Verantwortlichen nicht so schnell aufgeben werden. Mit einer zweiten Spielerin auf dieser Position könnte Danielle Harbin, die am vergangenen Samstag 30 Punkte für den VfB machte, entlastet werden.

 

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