Vermisstensuche Großaufgebot an Rettern im Einsatz in Neuhaus-Schierschnitz

Erfolgreich endete eine Vermisstensuche am Sonntagnachmittag. Zwischen Gefell und Neuhaus-Schierschnitz konnte der Mann ausgemacht werden.

Neuhaus-Schierschnitz Bereits am Vormittag erhielt  die Polizei Kenntnis, dass  ein Mann in Neuhaus-Schierschnitz vermisst wird. Mit Unterstützung eines Polizeihelikopters suchten die Beamten daraufhin das Umfeld des Sportplatzes „Biene“ ab – allerdings erfolglos. Gegen 14.30 Uhr wurden deshalb weitere Kräfte  nachalarmiert, so die Freiwilligen aus den Wehren Rottmar/Gefell, Neuhaus-Schierschnitz und Lindenberg. Die Feuerwehr Lauscha half mit einer Drohne aus, die Steinacher stellten   den Einsatzleitwagen. Eingebunden waren zudem  die Bergwacht-Bereitschaften aus Lauscha und Scheibe-Alsbach. Rund 60 Ehrenamtliche, dazu mehrere Polizisten und Vertreter der  Kreisbrandinspektion beteiligten sich. Wegen der Größe des Helfer-Aufgebots und den hohen Temperaturen war es Sache des Betreuungszugs Oberlind, ein ausreichendes Angebot an Getränken vorzuhalten. Derweil in der Luft der Polizeihubschrauber „Habicht I“ seine Runden drehte, traf am Boden  tierische Unterstützung aus Gera ein. Ein speziell für solche Erfordernisse trainierter Polizeihund verstärkte die Helfer-Teams. Tatsächlich zog sich Vermisstensuche nicht mehr sonderlich in die Länge. Gegen 16 Uhr konnte der Mann ausfindig gemacht und dem Rettungsdienst übergeben werden. 

Bereits mehrere vergleichbare Einsätze gab es dieses Jahr. Keinen neuen Sachstand gibt es dabei zum Verbleib einer seit dem 18. Juni vermissten Sonnebergerin.  Hier hat die Polizei sie Suche eingestellt, hofft aber weiter auf Hinweise aus der Bevölkerung.

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